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Unser täglich Wasser

Wenn winzige Mikroroboter mit Eigenantrieb das Wasser reinigen sollen, dann hört sich das erstmal wie Science Fiction an. Doch mit Zukunftsmusik à la Raumschiff Enterprise hat das Ganze nichts tun. Forscher des Max-Planck-Institutes für Intelligente Systeme in Stuttgart haben in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen vom Institute for Bioengineering in Barcelona tatsächlich sogenannte „Microbots“ entwickelt, die Schadstoffe aus kontaminiertem Wasser entfernen können.

Die unter anderem aus Graphenoxid sowie Nickel- und Platinschichten bestehenden Mini-Körper können nicht nur Stoffe wie Blei absorbieren und innerhalb einer Stunde weitestgehend abbauen. Vielmehr lassen sie sich auch über Magnetfelder steuern und gezielt dazu bringen, spezielle Aufgaben zu erfüllen – zum Beispiel das Abfangen bestimmter Schwermetallverunreinigungen.

Wer jetzt befürchtet, künftig mit jedem Schluck Wasser eine Unmenge von High-Tech-Teilen zu sich zu nehmen, der kann sich entspannen: Die Mikroroboter sind für den Einsatz in Industrieabwässern vorgesehen. Für die Sauberhaltung unseres Trinkwassers können wir darauf verzichten. Hier gibt es andere Maßnahmen, die für die Hygiene und die Vermeidung von Schadstoffen sorgen.

Welche das sind und was die gesetzlichen Rahmenbedingen besagen, darüber informiert diese Website. Wie raten daher: Nix wie rein.