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Unser täglich Wasser

„Diamonds are a girl’s best friend“ wusste schon Marilyn Monroe. Dass sich Diamanten auch mit Wasser gut vertragen, dürfte allerdings neu sein. In einem jüngst entwickelten Verfahren strömt das Wasser in einen Zylinder an diamantbeschichteten Elektroden vorbei und wird auf diese Weise gereinigt. Der Clou: Die Diamant-Elektroden spalten das Wasser in freie Radikale, die wiederum die unerwünschten Stoffe in Kohlendioxid binden, das anschließend entweicht.

Davon, dass die Aufrechterhaltung unserer Trinkwasserqualität künftig luxussteuerpflichtet wird, braucht man jedoch nicht auszugehen. Denn zum einen ist dieses Verfahren in erster Linie für spezielle Industriewässer oder für den Einsatz in Großgastronomien ausgelegt. Zum anderen ist die Verwendung von Edelsteinen bei der Sicherung der Trinkwasserhygiene schlichtweg unangemessen, wenn man bestimmte Grundregeln beachtet.

Dazu zählt etwa die Verwendung von Produkten, die aus trinkwasserhygienisch geeigneten Materialien hergestellt sind – zum Beispiel Armaturen, aber auch Rohre bzw. Rohrleitungen. Sie tragen dazu bei, dass die in der Trinkwasserverordnung aufgeführten Grenzwerte für Stoffe wie Blei oder Kupfer eingehalten werden.

Außerdem schützen spezielle Sicherungs- und Absperrarmaturen davor, dass Nicht-Trinkwasser („Grauwasser“) von aussen in die Hausinstallation eindringt und dort Verschmutzungen verursacht. Somit helfen sie, die Qualität des vom Versorger gelieferten Wassers aufrecht zu erhalten, das vom Umweltbundesamt als „sehr gut“ bewertet wird.

Wer mehr über die Trinkwasserhygiene und die anspruchsvolle Aufgabe ihrer Sicherung wissen möchte, der ist auf dieser Website richtig.

Wie raten daher: Nix wie rein.