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Unser täglich Wasser

Das Jahr 2017 beginnt nicht gut für die Hundefreunde in Rheinau-Freistett. Ausgerechnet die deutsche Trinkwasserverordnung bedroht die Existenz ihres Hundesportvereins. Denn dieser ist laut dem zuständigen Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz als Inhaber einer dezentralen kleinen Wasserversorgung dazu verpflichtet, jederzeit die gesetzlichen Anforderungen an Trinkwasserqualität einzuhalten.

Dies ist jedoch aktuell nicht der Fall, da die in der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Grenzwerte für Mangan und Eisen überschritten werden. Konsequenz: Die Südbadener müssen eine aktuell für sie unbezahlbare, rund 14.000 Euro teure Wiederaufbereitungsanlage installieren, um ihr Übungsgelände weiter betreiben zu können. Eine Entscheidung ist bis zum 18. Mai zu treffen.

Was für die Tierliebhaber südlich von Baden-Baden dramatisch ist, dürfte den Rest der Republik eher kalt lassen wie eine Hundeschnauze. Allerdings gelten die Vorgaben der Trinkwasserverordnung überall – die dort festgeschriebenen Grenzwerte für chemische und mikrobiologische Stoffe müssen zwischen Kiel und Garmisch-Partenkirchen gleichermaßen eingehalten werden.

Ist das nicht der Fall, drohen dem Inhaber einer Wasserversorgungsanlage drastische Konsequenzen. Welche das sind und was insbesondere Vermieter über ihre Pflichten wissen sollten, darüber informiert diese Website.

Wir raten daher: Nix wie rein.