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Unser täglich Wasser

Gibt es ein Recht auf Zugang zu sauberen Trinkwasser? Slowenien sagt „ja“ und hat kürzlich als erster EU-Mitgliedsstaat eine entsprechende Regelung in seiner Verfassung verankert.

Mit dem Passus

„Wasserressourcen stellen ein öffentliches Gut dar, das vom Staat verwaltet wird. Wasserressourcen werden vorrangig und dauerhaft genutzt um Bürger mit Trinkwasser zu versorgen und Haushalte mit Wasser und sind insofern keine Handelsware“

soll vor allem eine Privatisierung des „flüssigen Goldes“ verhindert werden. Denn nach Meinung des slowenischen Ministerpräsidenten werde das einheimische Wasser aufgrund seiner hohen Qualität künftig in den Fokus internationaler Konzerne geraten.

Auch hier bei uns gibt es starke Widerstände gegen eine Privatisierung der Wasserversorgung. Die Entscheidung darüber liegt bei Bundesländern und Kommunen. Auf EU-Ebene sind Ansätze für eine sogenannte „Konzessionsrichtlinie“ an einer Bürgerinitiative vor rund zwei Jahren gescheitert.

Wer mehr darüber wissen will, wer für die Versorgung mit dem kostbaren Nass zuständig ist, wo unser Wasser überhaupt herkommt und wer dafür verantwortlich ist, der wird auf dieser Website fündig.

Wir raten daher: Nix wie rein.