Unser täglich Wasser
Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser in Deutschland erscheint uns oftmals ganz selbstverständlich. Dass es aber auch anders kommen kann, zeigt die Hochwasserkatastrophe, die Anfang Juni weite Teile des Landes betraf.
Werden etwa Kuh- oder Schafweiden in Flussnähe überflutet, können Fäkalkeime unter Umständen auch ins Trinkwasser gelangen. Denn dies wird zu 61,5 Prozent aus Grundwasser und zu 30,3 Prozent aus Oberflächenwasser - zu dem auch Flüsse zählen - gewonnen. "Trinkwasser unbedingt abkochen!" rieten daher bayerische Landratsämter als Vorsichtsmaßnahme angesichts des "Jahrtausendhochwassers".
Allerdings muss es nicht zwangsläufig zu Verunreinigungen kommen, denn bevor das Wasser tatsächlich aus dem Hahn fliesst, durchläuft es bei der Aufbereitung zahlreiche Stationen, die auf seine Qualität abzielen. Ausserdem leistet die Sanitärindustrie mit ihrem Know-how und den vielfältigsten Produkten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der Hygiene. So wurde in Passau nur wenige Tage nach dem Rat, Wasser abzukochen, schon wieder Entwarnung gegeben.
Aber wann ist Wasser wirklich sauber und wer hat die Aufgabe, dafür zu sorgen? Diese und zahlreiche weitere Fragen rund um unsere wichtigste Ressource beantwortet trinkwasser-wissen.net.
Wer bislang nur weiß "Wasser kommt aus der Leitung", dem raten wir: Nix wie rein.