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Unser täglich Wasser

Ab dem 18.08.2017 rollt auch in der 1. Bundesliga wieder der Fußball. Offensichtlich müssen sich die Spieler dann auf einen besonders gefährlichen Gegner einstellen: heimtückisch, wendig und kaum auszumachen.

Nein, die Rede ist hier nicht von Robert Lewandowski oder anderen Torjägern. Es geht vielmehr um eine Bedrohung ganz anderer Art – die Legionellen. Die stäbchenförmigen Bakterien vermehren sich insbesondere im stagnierenden Wasser zwischen 25 und 55 Grad und können unter anderem Lungenentzündungen auslösen. Die Infektion erfolgt dabei in der Regel über das Einatmen von Wassertropfen unter der Dusche.

Nach aktuellen Informationen von „ARD Radio-Recherche Sport“ wurden in der Spielzeit 2016/2017 in 10 von 36 Stadien der Erst- und Zweitligisten Legionellen festgestellt. Als Grund wird vermutet, dass insbesondere in spielfreien Zeiten wie der Sommer- und Winterpause das Wasser zu lange in den Leitungen gestanden hat. Steigt dann dessen Temperatur, bietet das optimale Voraussetzungen für die Vermehrung der gefährlichen Organismen.

Laut ARD seien zwar keine konkreten Krankheitsfälle von Fußballprofis bekannt. Dennoch hätten diverse Vereine entsprechende Sanierungsmaßnahmen veranlasst – etwa den Einbau von Spülsystemen, die für eine stetige Wasserzirkulation sorgen, auch wenn keine Spiele oder sonstige Veranstaltungen in der Arena stattfinden.

Wer mehr darüber erfahren will, wieso „Wasser muss fließen“ eine wesentliche Voraussetzung für die Hygiene unserer wichtigsten Ressource ist, der wird auf dieser Website fündig.

Wir raten daher: Nix wie rein.