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Unser täglich Wasser

Warum Wasser sparen? Die Initiative „Blue Responsibility – Nachhaltige Sanitärlösungen“ wollte es genau wissen und hat eine Studie bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Auftrag gegeben.

Demnach sparen mehr als zwei Drittel aller Bundesbürger Wasser ein, um ihrem Umweltbewusstsein Genüge zu tun. Für rund 59 Prozent sind es Kostengründe, die dazu führen, den Verbrauch unserer kostbarsten Ressource zu verringern. „Weil ich es so gelernt habe“ gaben 44 Prozent auf die Frage nach den Beweggründen an. Da sie mit Lebensmitteln generell sorgsam umgehen möchten, sagten 38,8 Prozent der Befragten aus, die Verwendung des kühlen Nass einschränken zu wollen.

Der verantwortungsbewusste Umgang mit Wasser scheint also der wichtigste Grund dafür zu sein, dass Deutschland im Ranking der Wassersparnationen einen Spitzenplatz einnimmt. Dabei steht uns hierzulande wesentlich mehr Wasser zur Verfügung, als wir verbrauchen: Gerade einmal 17 Prozent der Wassermenge wird tatsächlich genutzt, mittlerweile liegt der durchschnittliche Verbrauch der Bundesbürger bei 121 Litern pro Kopf und Tag – nur noch Belgien kann da mithalten.

Was vielen Deutschen allerdings nicht bewusst ist: Wasser sparen kann auch negativ sein und das Gegenteil von Nachhaltigkeit bedeuten. Denn fliesst zu wenig Wasser durch die Leitungen, kommt es zu Stagnation und der Bildung von Biofilmen, die einen Nährboden für Keime und Bakterien bilden. Wasserwerke müssen daher Zwangsspülungen vornehmen, die das zuvor eingesparte Wasser nachträglich verbrauchen und erzielte Einspareffekte wieder hinfällig machen.

Wieso „Wasser muss fliessen“ deshalb ein zentraler Grundsatz ist und was es daüber hinaus im Umgang mit der Reoource zu beachten gilt, darüber informiert diese Website.

Wir raten daher: Nix wie rein.

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