Unser täglich Wasser

Deutschland stöhnt unter der anhaltenden Hitze und es ist kein Ende in Sicht. Müssen wir uns also auf tröpfelnde Wasserhähne und Verbote für Pool-Befüllung und Rasensprengung einstellen?

 Fakt ist: Der Trinkwasser wird in Deutschland in erster Linie aus Grund- und Quellwasser gewonnen – und die Pegelstände sinken. Allerdings zehren wir nach Angaben des Umweltbundesamtes immer noch vom regenreichen letzten Winter und dem Frühjahr. Außerdem lassen sich regionale Knappheiten durch die hierzulande sehr gute Fernwasserinfrastruktur vermeiden – etwa wenn es darum geht, Städte wie Stuttgart und Heilbronn aus dem Bodensee zu versorgen.

 Schließlich können auch dauerhafte 35 Grad und ein deutlicher Mehrbedarf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir Wasser im Überfluss haben. Von insgesamt 188 Milliarden Kubikmeter Wasser, die uns zur Verfügung stehen, nutzen wir gerade einmal 2,7 Prozent.

 Das entbindet uns natürlich nicht von einem verantwortungsbewussten Umgang mit unserer kostbarsten Ressource. Es gibt allerdings auch keinen Grund für Alarmismus und Panikmache.

 Woher unser Trinkwasser kommt und wieso wir nicht auch noch vor Angst um unsere Versorgungssicherheit ins Schwitzen kommen müssen, darüber informiert diese Website.

 Wir raten daher: Nix wie rein.