Unser täglich Wasser

„Unser täglich Wasser“ – das gab es in den vergangenen Wochen nicht überall. So sank der Rhein-Pegel in Folge der lang anhaltenden Dürre auf immer neue, für die Jahreszeit noch nie da gewesene Niedrigstände. Die Folgen machten sich nicht nur in der Natur, sondern auch im Geldbeutel bemerkbar. Da die Tanklager über die Schifffahrt nicht mehr adäquat aufgefüllt werden konnten, kam es insbesondere im Rheinland zu Verknappungen und entsprechenden Preisansteigen. „Haben Sie noch Diesel?“ lautete eine der Fragen, die besorgte Kraftfahrer vor der Fahrt zur Tankstelle telefonisch stellten. Selbst Mitte Dezember hat sich die Lage immer noch nicht normalisiert, sondern lediglich entspannt.

Im Bereich der Trinkwasserversorgung muss sich hingegen niemand Sorgen machen, auch wenn es vereinzelt im Hitzesommer zu Knappheiten kam. Zum einen waren die Grundwasserspeicher vom letzten regenreichen Winter und Frühling prall gefüllt. Zum anderen sind die Deutschen europäische Spitze beim Wassersparen: So liegt der durchschnittliche Pro/Kopf-Verbrauch bei gerade einmal 123 Litern am Tag – 1990 waren es noch 147 Liter. Hinzu kommt ein auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Umgang mit unserer kostbarsten Ressource. Dieser ist allerdings nicht nur dem Umweltgedanken, sondern auch dem Kostenbewusstsein geschuldet. Denn nicht nur beim Wassersparen, sondern auch bei den Wasserpreisen liegt Deutschland im internationalen Vergleich ganz vorne.

Wer mehr über den Verbrauch, den konkreten Umgang und die Kosten unseres Wassers erfahren will, der wird auf dieser Website fündig.

Wir raten daher: Nix wie rein.