Unser täglich Wasser

Auszeichnungen sind eigentlich eine schöne Sache. Auf eine „Ehrung“ hätte der Schweizer Einzelhändler Manor allerdings gerne verzichtet: Er erhielt vom Verein „Alpen-Initiative“ einen Schmähpreis dafür, dass er Tafelwasser aus grönländischen Gletschereis im Sortiment führt. Dieses wird in Grönland gewonnen, in Kanada aufbereitet und dann in der Schweiz verkauft. Die Bilanz: Ein Transportweg von 9.600 Kilometern und ein CO2-Ausstoff von 794 Gramm pro 750-Milliliter-Flasche. Und das alles für ein Produkt, das es bereits in der Schweiz selbst in großer Menge gibt.

Im Vergleich dazu hat unser Leitungswasser eine wesentlich bessere Ökobilanz, da die Transportwege zu den einheimischen Quellen deutlich geringer sind. Dazu kommt noch eine sehr gute Qualität des Wassers sowie seine problemlose Verfügbarkeit: Einfach den Hahn aufdrehen und fertig.

Wieso das alles allerdings keine Selbstverständlichkeit ist und wer für Transport und Sauberkeit unserer wichtigsten Ressource verantwortlich ist, darüber informiert diese Website.

Wir raten daher: Nichts wie rein.