Unser täglich Wasser

Eisberg voraus! Was der Titanic zum Verhängnis wurde, könnte zukünftig dazu beitragen, Probleme der Wasserversorgung zu lösen. Ein Berliner Unternehmen plant, nördlich der antarktischen Schutzzone befindliche Eisberge nach Kapstadt zu lenken, um dort Trinkwasser daraus zu gewinnen. Die Idee: Die bis zu 400 Millionen Tonnen schweren, im Eis treibende Kolosse, werden von Schiffen in den Benguelastrom geschleppt, der sie über die Meeresströmung Richtung Südafrika lenkt. Zwar würde der Eisberg auf der bis zu 30 Tage langen Reise anfangen zu schmelzen, das Wasser könnte allerdings von schwimmenden Plattformen mit einem Aufnahmevolumen von bis zu 50 Millionen Liter abgepumpt werden.

Im Gegensatz dazu gestaltet sich die hiesige Wasserversorgung weit weniger spektakulär. Hier gibt es nach wie vor ausreichende Ressourcen, von denen wir den Großteil überhaupt nicht nutzen. Wer Zuhause den Hahn aufdreht, kann daher damit rechnen, dass ihm das kostbare Nass umgehend frei Haus geliefert wird.

Wieso das allerdings keine Selbstverständlichkeit ist und weshalb die Bereitstellung sauberen Trinkwassers eine ganz besondere Herausforderung darstellt, darüber informiert diese Website.

Wir raten daher: Nix wie rein.