Unser täglich Wasser

Sommer, Sonne, satte Temperaturen: Was Urlauber freut, wird langsam immer mehr zum Problem für die Landwirtschaft. So kämpft Norddeutschland aktuell mit der größten Dürreperiode seit 15 Jahren. Gerade bei Gerste, Weizen und Mais machen sich Hitzephase und rückläufiger Niederschlag bemerkbar und nicht nur im Norden der Republik werden Ernteausfälle befürchtet. „Das Wasser wird knapp“ hört man auch aus Regionen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt.

 Engpässe für die Verbraucher sind von Einzelfällen einmal abgesehen allerdings nicht zu befürchten. Der Grund: Deutschland ist ein wasserreiches Land, das deutlich weniger von der kostbaren Ressource nutzt, als ihm zur Verfügung steht.

 Ironischerweise trägt sogar das Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Fussball-Weltmeisterschaft zur Vermeidung von Problemen bei. Denn in der Halbzeitpause und nach dem Abpfiff der Spiele registrieren die Wasserwerke stets sogenannte „Versorgungsspitzen“ – also eine erhöhte Wasserentnahme, wenn viele Leute etwa gleichzeitig die Toilette benutzen. Dies kann zumindest phasenweise zu Engpässen und Knappheiten führen.

 Wieso wir uns dennoch mehr Gedanken um die Nationalmannschaft als um die Versorgung mit Trinkwasser machen müssen und warum bei uns sogar zu wenig Wasser verbraucht wird, darüber informiert diese Website.

 Wir raten daher: Nix wie rein.