Unser täglich Wasser

Macht warmes Wasser intelligent? Zumindest bei Süßwasserfischen könnte man auf die Idee kommen. Wie eine aktuelle Studie der Donau-Universität Krems ergab, entwickelten Elritze größere Gehirne, nachdem man sie acht Monate lang in einem Wassertank gehalten hatte, in dem man zuvor die Temperatur von 14 auf 20 Grad Celsius erhöht hatte.

Wer sich nun vom vermehrten Warmwasser-Verzehr einen steigenden Intelligenzquotienten erhofft, der wird allerdings enttäuscht: Bei den Fischen führten die höheren Temperaturen zu einer vermehrten Aufnahme von Sauerstoff und einem gestiegenen Energiebedarf, da sich der Stoffwechsel anpassen muss. Von den größeren Gehirnen profitieren die Fische in diesem Zusammenhang nicht – im Gegenteil: Die Elritzen zeigten bei den Punkten Navigation und Futtersuche deutlich schlechtere Ergebnisse wie ihre in kühlerem Wasser gewachsenen Artgenossen.

Auch bei Menschen hat sich noch kein Zusammenhang zwischen Trinkwassertemperatur und Intelligenz gezeigt. Fest steht jedoch: Wer regelmäßig und ausreichend Wasser zu sich nimmt, der verhält sich schlau.

Wer mehr über die Bedeutung von Wasser für unsere Gesundheit und die Wichtigkeit von Hygiene erfahren will, der wird auf dieser Website fündig.

Wir raten daher: Nichts wie rein.