Unser täglich Wasser

2018 ist vorbei, die klimatischen Folgen dieses Rekordjahres werden uns aber auch in 2019 weiter verfolgen. Denn die letzten 12 Monate markierten nicht nur das sonnigste, sondern auch das trockenste Jahr seit dem Wetter-Aufzeichnungsbeginn: Rund 70 Prozent der Flächen Deutschlands waren von extremer Trockenheit betroffen, die sogenannte „Dürremagnitude“ (ein Wert aus betroffener Fläche sowie Dauer der absoluten Trockenheit) der landwirtschaftlichen Nutzflächen war größer als in allen anderen Jahren seit 1951.

Zwar hat es mittlerweile wieder geregnet und am Rhein wurden vereinzelt schon Hochwasser-Warnschilder aufgestellt. Dennoch wird vor allem die Landwirtschaft mit den Auswirkungen der Dürre weiter zu kämpfen haben, da Pflanzgut kaum in ausreichender Höhe zu Verfügung steht. Vor allem die Aussaat des Wintergetreides und die entsprechende Ernte in 2019 wäre durch eine erneut anhaltende Dürre gefährdet.

Und die Versorgung mit Trinkwasser? „Generell sind die Grundwasserresourcen in Deutschland weniger gefährdet“, so Andreas Marx vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. Zwar könne es in Regionen, deren Wasserversorgung von kleineren Talsperren abhänge, bei einer erneuten Trockenheit zu Engpässen kommen. Auch wenn Grundwasserspeicher nicht durch ausreichende Niederschläge aufgefüllt würden, sei regional mit Knappheiten zu rechnen.

Weshalb wir trotz allem nur etwa 17 Prozent der uns zur Verfügung stehenden Wassermenge nutzen und wieso Wassersparen dabei eine besondere Rolle spielt, darüber informiert diese Website.

Wir raten daher: Nix wie rein.