Unser täglich Wasser

Dürfen Wasserversorger das Trinkwasser als „gesund“ bezeichnen? Um diese Frage ging es in einem Prozess, den der Verband Deutscher Mineralbrunnen gegen 16 niederbayerische Kommunen geführt hat. Diese hatten das von ihnen gelieferte Wasser als „gesund“ angepriesen, obwohl dieser Begriff in Zusammenhang mit Werbung nur dann erlaubt ist, wenn die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit dies wissenschaftlich anerkannt hat.

Das Oberlandesgericht München hob nun eine in diesem Zusammenhang erteilte einstweilige Verfügung gegen einen Wasserzweckverband auf und stellte fest, dass hier keine Verletzung des Wettbewerbsrechts vorläge. Die Trinkwasserversorgung der Kommunen gehöre zur Daseinsvorsorge, es gehe ihnen hier nicht darum, den Wasser-Absatz durch Werbemaßnahmen zu fördern, so dass die Behauptung, man liefere „gesundes Wasser“ auch keine Werbeaussage darstelle. Die Qualität des Leitungswassers an sich war übrigens kein Gegenstand des Rechtsstreits.

Wer mehr darüber erfahren will, wieso Wasser so wichtig für unsere Gesundheit ist, warum sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit darstellt und wer die Verantwortung dafür trägt, der wird auf dieser Website fündig.

Wir raten daher: Nichts wie rein.