Unser täglich Wasser

US-Präsident Donald Trump macht mal wieder Druck – und zwar aufs Wasser. Stein des Anstoßes ist, dass seiner Meinung nach aus den amerikanischen Duschen zu wenig Wasser kommt. Dies würde seine Bemühungen um das „perfekte Haar“ torpedieren, weshalb der starke Mann der USA einen ebensolchen starken Strahl in der Nasszelle forderte.

Dem stehen die bisherigen, noch von George Bush Senior 1992 erlassenen Vorschriften entgegen. Dieser hatte im Rahme der Bemühungen zur Einsparung von Wasser verfügt, dass beim Duschen höchsten 9,5 Liter Wasser pro Minute verbraucht werden dürfen.

Nun soll auf Betreiben des US-Energieministeriums hin die Durchflussbegrenzung nicht mehr pro Dusche, sondern per Duschkopf gelten. Das heißt: Duschen mit mehreren Köpfen könnten dann insgesamt deutlich mehr als knapp 10 Liter pro Minute von sich geben.

Hier in Deutschland hat sich bislang noch kein Spitzenpolitiker für die Erhöhung des Wasserverbrauchs ausgesprochen. Im Gegenteil: Vor dem Hintergrund von anhaltender Trockenheit und immer neuer Hitze-Temperaturrekorde liegt der Fokus vielmehr auf der Einsparung des kühlen Nass.

 Wieso wir hierzulande allerdings nach wie vor mehr als ausreichend Wasser zur Verfügung haben, aber dennoch verantwortungsvoll mit unserer wichtigsten Ressource umgehen sollten, darüber berichtet diese Website.

Wir raten daher: Nichts wie rein.