Unser täglich Wasser

Der internationale Nürnberger Menschenrechtspreis geht im nächsten Jahr an Rodrigo Mundaca aus Chile. Der Agraringenieur erhält die Auszeichnung für seinen Kampf für den freien Zugang zu Wasser in der Region Petorca, nördlich von Santiago de Chile.

Denn was hierzulande selbstverständlich ist, sieht dort ganz anders aus: Neunzig Prozent der Wasserrechte sind in Chile privatisiert, was zu einem Verteilungskampf zwischen großen Agrarunternehmen auf der einen und lokalen Kleinbauern auf der anderen Seite geführt hat.

Aktivisten wie Rodrigo Mundaca, die sich laut Preis-Jury „mit bewundernswertem Mut für das fundamentale Recht auf Wasser einsetzen“ werden dabei bedroht und müssen unter Polizeischutz versteckt leben. Der Preis, der am 22.09.2019 in Nürnberg vergeben wird, soll daher den Kampf für den freien Zugang zu Wasser unterstützen und zum Schutz von engagierten Menschen wie Rodrigo Mundaca beitragen.

Hier in Deutschland muss niemand kämpfen, um an Wasser zu gelangen. Auch wenn es im Sommer vereinzelt zu Engpässen kam: Von der kostbaren Ressource gibt es mehr als genug, 83 Prozent der zur Verfügung stehenden Menge werden überhaupt nicht genutzt.

Was wir mit dem Wasser anstellen und wieso wir trotz Überfluss nachhaltig damit umgehen sollten, darüber informiert diese Website.

Wir raten daher: Nix wie rein.