Unser täglich Wasser

Das von den deutschen Versorgern gelieferte Trinkwasser hat weiterhin eine hervorragende Qualität. Dafür vergab das Umweltbundesamt erneut die Note „sehr gut“ im Rahmen seines aktuellen Trinkwasserberichtes, der am 24.05.2018 vorgestellt wurde. Er enthält die Ergebnisse von Wasseruntersuchungen, die zwischen 2014 bis 2016 vorgenommen wurden. Demnach halten über 99,9 Prozent der Proben die mikrobiologischen und chemischen Qualitätsanforderungen ein.

 „Das Trinkwasser in Deutschland kann man ohne Bedenken trinken – insbesondere aus größeren Wasserversorgungen ist es flächendeckend sogar von exzellenten Qualität“, so das Fazit von Maria Krautzberger, der Präsidentin des Umweltbundesamtes. So blieben nicht nur Grenzwertüberschreitungen für Nitrat eine „seltene Ausnahme“. Auch Überschreitungen für das Schwermetall Blei kämen nur in weniger als 0,1 Prozent der Proben vor.

 Gemeint ist dabei stets das Wasser vom Versorger – so wie es bis zum Hausanschluss geliefert wird. Ob das kühle Nass auch aus der Armatur in der Küche oder im Badezimmer in hervorragender Qualität kommt, hängt allerdings auch vom „letzten Meter“ ab. Gemeint ist damit die Trinkwasserinstallation im Gebäude mit allen Bauteilen, die in direkten Kontakt mit Wasser kommen. Hier gibt es zahlreiche Anforderungen, die erfüllt werden müssen – etwa in Bezug auf die verwendeten Werkstoffe.

 Welche das sind und wieso die Trinkwasserverordnung hier die Maßstäbe setzt, darüber informiert diese Website.

 Wir raten daher: Nix wie rein.